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wobmag kampagne
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DAS TEAM: CORINNA BAKETARIC, SANDRA HENGEN, JANA
KONECNA, CLAUDIA LIPSKI, FRANK MERKEL, KLAUS RAUSCH,
IRA STRÜBEL, ANDREAS STUNDEBEEK, NATHALIE ROGOWSKI
Die Welle als Kampagnen-Motiv
Als zentrales Motiv der Fundraising-Kampagne haben
wob und die Uni Heidelberg die Welle gewählt.
Warum? Zum einen liegt Heidelberg am Neckar, dessen
Brücken als Klammer die alte Universität in der Altstadt
mit den neuen Gebäuden im Neuenheimer Feld verbin-
den. Zum anderen ist Wasser der Quell alles Lebens
und symbolisiert gleichzeitig ­ als stetig fließende Kraft
voller Klarheit und Reinheit ­ das ewige Werden und
Wandeln im Sinne Heraklits: ,,panta rhei ­ alles fließt".
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder, Freunde und Förderer,
die Universität Heidelberg ist die älteste Universität
Deutschlands und eine der forschungsstärksten in Europa ­
die aktuellen Erfolge in der Exzellenzinitiative oder in
international anerkannten Rankings belegen die führende
Rolle der Ruperto Carola in der Wissenschaftslandschaft.
Unsere Universität kann 2011 ihr 625. Jahresfest feiern
und wird dabei getreu ihrem Motto ,,Zukunft. Seit 1386."
die Weichen für diese Zukunft stellen. Das Ziel heißt, zu
den besten Hochschulen der Welt aufzuschließen und
sich zu einem Ort lebendiger Forschung und Lehre auf
höchstem Niveau zu entwickeln. Es gilt Antworten auf
die drängenden Fragen von Gesellschaft und Umwelt zu
nden, junge Menschen an den Grenzen der Erkenntnis
auszubilden und sie damit vorzubereiten für die Aufgabe,
die Welt zu bewegen und zum Guten zu verändern.
Im Mittelpunkt stehen dabei Freiheit, Kreativität und
Innovationskraft. Sie sind Triebfeder und Basis von
Wissenschaft, sie sind der ,,lebendige Geist", aus dem
heraus ein Klima entsteht, in dem frei gedacht und immer
wieder zu neuen Höchstleistungen gestrebt wird. Zu
diesem Klima der Exzellenz gehören beste Bedin gungen
für unsere Wissenschaftler und auch für unsere Studie-
renden. Dazu sind nicht nur Labors und Groß geräte
erforderlich, dazu gehören auch moderne Lehr gebäude
mit Hörsälen und Seminarräumen für eine hervorragen-
de Lehre und ein qualitativ hochwertiges Studium. Aus
diesen Gründen haben wir in Vorbereitung auf das Uni-
versi tätsjubiläum die Kampagne ,,Dem lebendigen Geist.
Neue Universität 2011+" entwickelt. Mit
dieser Aktion wollen wir mit der Hilfe des
Landes Baden-Württemberg, aber vor
allem auch mit der Hilfe von Alumni, Freun-
den und Förderern der Universität unser
zentrales Hörsaalgebäude am Heidelberger
Universitätsplatz modernisieren und sanie-
ren. Der Leitgedanke ,,Dem lebendigen Geist", der über
dem Eingang der Neuen Universität zu lesen ist, ist uns
dabei Motto und Programm.
Ich möchte Sie heute darum bitten, einen Beitrag zu leisten,
damit dieses große Projekt, in dessen Mittelpunkt unsere
Studierenden und ihre Arbeitsbedingungen stehen, Wirk-
lichkeit werden kann. Eine Gesellschaft ohne Visionen ist
arm, ein Jubiläum ohne Visionen verharrt im Rückblick.
Daher nochmals die Bitte, unterstützen Sie
die Modernisierung und Sanierung der Neuen
Universität! Ihr Engagement ist der Schlüssel
dafür, dass kommende Stu die renden gene-
rationen in der Neuen Universität beste
Studien bedingungen vorfinden. Sie per

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sönlich können an diesem Ort die Zukunft
mitgestalten ­ Zukunft seit 1386.
Prof. Dr. Bernhard Eitel
Rektor der Universität Heidelberg
,,NEUE RÄUME FÜR DEN
,LEBENDIGEN GEIST` ­ HELFEN SIE,
ZUKUNFT ZU GESTALTEN!"
,,BILDUNG IST
DER WICHTIGSTE ROHSTOFF
FÜR UNSERE ZUKUNFT."
Wir müssen uns bewusst sein, dass für ein Land wie
Deutschland, das über keine nennenswerten Rohstoffe
verfügt, Bildung von existenzieller Wichtigkeit ist. Den-
noch möchte ich auch für einen weiteren Bildungsbegriff
plädieren, der nicht ausschließlich zweckgerichtete Aus -
bildung als wertvoll erachtet. Es geht auch um die
Bildung per se und um die Freude daran. Um den
,,lebendigen Geist" an und für sich. Als Volluniversität
leistet die Universität Heidelberg in Forschung und
Lehre beides: Sie quali ziert junge Menschen dafür,
ihren Beitrag in der globalen Gesellschaft zu leisten.
Und sie ist darüber hinaus ein Ort, an dem herausragen-
de Persönlichkeiten unterschiedlicher Disziplinen sich
begegnen und austauschen können, um in größeren
Zusammenhängen zu denken. Es ist dieses weitere,
grenzüberschreitende Denken, aus dem neue, unge-
wöhnliche Ideen entstehen. Ideen, die uns alle weiter-
bringen können. Lösungen für die großen Herausforde-
rungen. Dafür brauchen wir den lebendigen Geist. Und
dafür brauchen wir Orte, an denen der lebendige Geist
Raum ndet, sich zu entfalten.
Dr. h. c. Manfred Lautenschläger
Gründer von MLP, studierte Rechtswissenschaft in Heidelberg, Freiburg und Hamburg und legte das Zweite
Juristische Staatsexamen 1968 ab. Seit 1998 ist er Ehrensenator und seit 2008 Ehrendoktor der Universität.
DEM LEBENDIGEN
GEIST
03­05 Broschüre