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wobmag antworten 3
Im Rahmen der Globalisierung hat Kommunikation heute mit drei
Einflussfaktoren zu tun. Erstens: Verlagerung von Standorten, De-
zentralisierung und neue organisatorische Strukturen, zweitens: Ver-
schiebungen in Bezug auf Kaufkraft und Investitionen und drittens:
die Gleichzeitigkeit der Präsenz von Unternehmen auf allen Konti-
nenten.
Konkret heißt das: Auch ein mittelständisches Unternehmen kann
heute Produktionsstandorte auf drei Kontinenten haben, ein zentrales
Marketing in Paris und die Unternehmenszentrale in Wolfenbüttel.
Auch mittelständische Unternehmen werden heute Ressourcen und
Märkte weltweit suchen und finden müssen. Und schließlich: Auch ein
mittelständisches Unternehmen wird heute von einem Kunden auf
dem Flughafen in Hongkong wahrgenommen, morgen auf einer Ver-
anstaltung in Seattle und übermorgen durch ein Mailing auf dem
Schreibtisch in Düsseldorf.
All diese Umstände verlangen heute insbesondere von BtoB-Marken,
ihren Charakter auch international zu schärfen. Und das wiederum
bedeutet für Sie, Ihre globale Kommunikation weiter zu professionali-
sieren ­ und infolgedessen auch effizienter zu gestalten.
Die dafür zur Verfügung stehenden Tools sind bei uns im BBN Netz-
werk klar definiert: Mit unserem Brand Asset Management (das meines
Wissens einzige internationale, explizit für BtoB entwickelte Marken-
modell) können wir Marken für den internationalen Wettbewerb fit
machen. Und zweitens nutzen wir bei BBN das Internet nicht nur als
Kommunikationskanal, sondern auch als Projektsteuerungs-, Online-,
Präsentations- und Umsetzungsplattform. Letzteres indem wir Web-to-
Print-Lösungen, Bilddatenbanken und CI/CD-Portale zu unserer ,,Brand
Execution Toolbox" zusammengeführt haben. (In Bezug auf datenbank-
gestützte Dialogkommunikation setzen wir das Internet global bereits
für Kunden wie Henkel ein.)
Aber auch wenn solche Tools unabdingbar für erfolgreiche und effi-
ziente internationale Kommunikation sind, machen sie allein noch
nicht glücklich. Denn die Erfahrung zeigt, dass der Aufbau globaler
Markenkommunikation noch von einem anderen Faktor abhängt: den
richtigen Strukturen. In der Praxis heißt das, ein Unternehmen, das
nicht einfach nur ,,in vielen Ländern" kommunizieren will, sondern
wirklich international, muss erstens selbst dafür aufgestellt sein ­ und
zweitens über einen Partner verfügen, der die geforderte Komplexität
abbilden kann.
Rob Morrice, MD BBN UK, in Chicago, USA