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wobmag antworten 2
Ausgangspunkt unseres Gesprächs im wob Garten an einem der ersten
sonnigen Vormittage des Jahres ist der inflationär gebrauchte Begriff der
,,Informationsgesellschaft". Alle, so schmunzelt Klein, führten ihn im
Munde, aber wenn man gerade in unserer Branche mal nachfrage,
welche Messe die Zielgruppe denn nun tatsächlich besuche oder wie
sich das Buying-Center denn konkret zusammensetze, ernte man im
besten Falle Vermutungen, tatsächlich aber meist nur Achselzucken.
Die Realität, sagt Klein, sei in vielen Fällen erschreckend und weiter:
,,Über jede Rosine in einer Packung Studentenfutter gibt es mehr Er-
kenntnisse als über ganze BtoB-Märkte. Niemand im Consumer-Marke-
ting könnte oder dürfte mit so vielen Vermutungen und ,Erfahrungs-
werten` sein Marketingbudget steuern, wie es im BtoB-Bereich leider
heute immer noch geschieht!" Der Grund dafür, so führt er weiter aus,
sei simpel: Es gebe schlicht und einfach keine verlässlichen Daten. ,,Fakt
ist: Wir wissen immer noch viel zu wenig."
,,Die metra®analyse schafft Wissen und Transparenz."
An diesem Punkt auf der Stelle tretend, hatte Kurt Klein aber eines Tages
eine Idee, die das ändern kann. Denn, so bemerkt er, die von der wob
Tochter ,,die media" entwickelte metra®analyse, die sich ausschließlich
mit dem beruflichen Informations- und Kaufverhalten von Produktentschei-
dern befasst, kann ja in dieser Hinsicht viel mehr, als ,,nur" die Grundlage
hocheffizienter Mediaplanung sein. Eine metra®analyse als repräsentative
Individualstudie kann doch schon bei der Entwicklung einer integrierten
Kampagne idealer Stichwortgeber für Strategen, Berater und Kreative sein.
Denn die Ergebnisse einer solchen Studie gelten ja ausschließlich und
spezifisch für individuelle Produktbereiche und Entscheider. Das macht
sie auch zu einem wertvollen Tool für die Entwicklung einer wirkungs-
vollen BtoB-Kampagne.
,,Das hat zwei Vorteile: Es ist kostenneutral und wertsteigernd."
,,Ist das nicht viel zu teuer?", frage ich. Aber Klein schüttelt den Kopf: Das
faszinierende an der metra®analyse sei die Tatsache, dass sich über
80 % aller Studien aus dem laufenden Marketingbudget finanzieren las-
sen und sich darüber hinaus wesentlich mehr Wertschöpfungsbeiträge
ergeben, als die Studie kostet. ,,Jetzt", sagt er stolz, ,,ist die Zeit gekom-
men, in der wir wirklich sagen können, welche 50 % des Budgets die
wichtigen sind."